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Emotionale und Soziale Entwicklung

Die Entwicklung der emotionalen Kompetenz und ihre Bedeutung

Die eigenen Gefühle verstehen, sie anderen erklären, Strategien entwickeln, wie negative Emotionen überwunden werden können, sich in andere hineinversetzen können und deren Gefühlslage richtig deuten:

All diese Fähigkeiten muss ein Kind erst lernen, um „emotional kompetent“ durch Leben gehen zu können. Emotionale Kompetenz ist die Fähigkeit mit eigenen und fremden Gefühlen konstruktiv umgehen zu können. Wer über diese Fähigkeit verfügt, hat in der Regel ein gesundes Selbstbewusstsein entwickelt, verfügt über viele Strategien, mit Frust und Niederlagen umzugehen und ist in der Lage, Beziehungen und Bindungen einzugehen. Aus diesem Grund ist die emotionale Entwicklung eng verknüpft der sozialen Entwicklung eines Kindes. Sozialkompetenz und emotionale Kompetenz bedingen sich gegenseitig und bauen aufeinander auf.

Quelle: https://www.kindererziehung.com/emotionale-entwicklung.php

Soziale Entwicklung

Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen, sich in Gruppen zurechtzufinden, sich zu behaupten und Rücksicht zu nehmen – all dies muss ein Kind erst noch lernen.

Schon das Baby sucht das Miteinander

Von Geburt an besitzt ein Kind bestimmte Eigenheiten und Fähigkeiten, um eine Beziehung zu den Menschen aufzubauen, die es umsorgen:

  • Das Baby kann seine Umwelt bereits mit allen Sinnen wahrnehmen und darauf reagieren.
  • Es zeigt eine besondere Vorliebe für menschliche Stimmen und das menschliche Gesicht.
  • Es kann durch Körperhaltung, Gesichtsausdruck, Blickverhalten und schließlich auch durch Laute seine Bedürfnisse, seine Befindlichkeit, sein Interesse wie auch sein Desinteresse an etwas mitteilen.

Das wachsende Selbstempfinden ab etwa zwei, drei Monaten wie auch die inzwischen herangereiften Fähigkeiten – beispielsweise zunehmende Kopfkontrolle, schärferes Sehen – wirken sich auch auf das Miteinander aus:

  • Ihr Kind lädt Sie mit seinem ersten Lächeln dazu ein, sich mit ihm zu beschäftigen.
  • Wahrscheinlich kann es inzwischen – je nach Ursache seines Unbehagens – ganz unterschiedlich schreien und damit deutlich mitteilen, ob es Hunger hat, müde ist oder Langeweile hat.
  • Mit Blicken, Mimik, Lauten und Gesten kann es sich immer deutlicher mitteilen und „unterhalten“. Wenn Sie ihm antworten, zeigt es sichtlich Freude.
  • Es ist nicht mehr in dem Maße wie zuvor auf den engen körperlichen Kontakt angewiesen, um Nähe zu erfahren. Es interessiert sich zunehmend für seine Umgebung.

Mit etwa sechs Monaten beginnen Kinder in der Regel, auf den Gesichtsausdruck ihres Gegenübers zu achten und lächeln allmählich nur noch freundliche Gesichter an: In den nächsten Monaten fühlt sich Ihr Kind wahrscheinlich Fremden gegenüber in zunehmendem Maße unbehaglich. Bei den meisten Kindern setzt nun – wenn auch in ganz unterschiedlicher Stärke – das sogenannte Fremdeln ein.

Doch trotz des Fremdelns hat Ihr Kind zum Ende seines ersten Lebensjahres vermutlich gelernt, von sich aus Kontakt zu anderen Menschen aufzunehmen. Fremden Personen begegnet es dabei aber meist noch mit Zurückhaltung.

Quelle: https://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/entwicklungsschritte/soziale-entwicklung/


Elternbrief 1, Alter 0-2 Monate

Ihr Baby ist da – Herzlichen Glückwunsch!

Viele Wochen haben Sie gewartet und sich vielleicht gefragt, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird. Dann endlich war es soweit, die Wehen setzten ein und die Geburt nahm ihren Lauf. Egal, wie lange es gedauert hat, es war sicher anstrengend und schmerzhaft. Aber jetzt liegt alles hinter Ihnen und Sie halten Ihren Sohn oder Ihre Tochter glücklich im Arm.

In diesem Elternbrief finden Sie folgende Inhalte:

  • Nach der Geburt
  • Baby-Blues
  • Elternzeit
  • Stillen oder Flasche
  • Babypflege
  • Gesundheit
  • Elterngeld & Co
  • Mutterliebe

Quelle: Bayerischer Erziehungsratgeber (baer.bayern.de)


Elternbrief Nr. 2, Alter 3-4 Monate

Wie geht es Ihnen?

Die ersten aufregenden Wochen mit Ihrem Baby haben Sie hoffentlich gut bewältigt. Sie haben sich daran gewöhnt, nachts öfter aufstehen zu müssen und im Umgang mit Ihrem Kind sind Sie sicherer geworden.

Stillen bzw. Fläschchen geben, Baden und Umziehen gehen Ihnen bestimmt schon leichter von der Hand. Die Mutterschutzfrist ist oder geht zu Ende, die Zeit des Wochenbetts ist vorüber. Es ist vielleicht auch schon wieder so etwas wie Alltag in Ihr Leben eingekehrt: Trotz Baby muss Geld verdient und Wäsche gewaschen, müssen Einkäufe erledigt und Mahlzeiten zubereitet werden. Das Baby in die ganz normalen Abläufe des täglichen Lebens mit einzubeziehen, ist eine große Herausforderung.

In diesem Elternbrief finden Sie folgende Inhalte:

  • Hunger oder Bauchweh
  • Das Schreibaby
  • Reizüberflutung
  • Wachstumsschübe
  • Babys Schlaf
  • Zweisamkeit ade
  • Allein erziehen
  • Babys Gesundheit
  • Die ersten Krisen

Quelle: Bayerischer Erziehungsratgeber (baer.bayern.de)


Elternbrief Nr. 3, Alter 5-6 Monate

Schau, was ich alles kann!

Inzwischen ist Ihr Baby schon fünf oder sechs Monate alt, es hat seinen Platz in Ihrer Familie gefunden. Haben Sie sich gut aneinander gewöhnt?

In jedem Fall kennen SIe Ihr Baby nun schon ein wenig und wissen, wie oft es Hunger hat, ob es ein hastiger oder gemächlicher Trinker ist, ob es viel oder wenig Schlaf braucht, ob es viel weint oder ein zufriedenes Kind ist.

In diesem Elternbrief finden Sie folgende Inhalte:

  • Die Welt entdecken
  • Sicher ist sicher!
  • Baby-Spiele
  • Der eigene Kopf
  • Gesundheit!
  • Zufüttern & Abstillen
  • Tipps zum Umstieg auf feste Nahrung
  • Der erste Zahn
  • Wenn Sie nicht mehr weiter wissen
  • Adressen und Anlaufstellen

Quelle: Bayerischer Erziehungsratgeber (baer.bayern.de)


Elternbrief Nr. 4, Alter 7-8 Monate

Kriechen, Kullern, Krabbeln

Ihr Baby ist jetzt schon ein halbes Jahr alt, ist gewachsen, hat sich entwickelt und schon viel gelernt. Bals wird es anfangen zu krabbeln und seine Umgebung unsicher zu machen. Es lächelt und flirtet mit seiner Umgebung. Und plötzlich, völlig unvermittelt, fängt Ihr Baby an zu weinen, sobals ein fremdes Gesicht auftaucht. Was ist passiert? Warum schreit es? Ihr Kind fremdelt. In der sogenannten "Fremdelphase", auch "Acht-Monats-Angst" genannt, lernen Babys zwischen fremd und vertraut zu unterscheiden.

In diesem Elternbrief finden Sie folgende Inhalte:

  • Krabbelversuche
  • Lauflerngeräte
  • Die Fremdelphase
  • Sicher krabbeln
  • Laufstall – ja oder nein?
  • Ich und die anderen
  • Zufüttern
  • Gläschenkost oder selber kochen?
  • Und die Liebe?

Quelle: Bayerischer Erziehungsratgeber (baer.bayern.de)


Elternbrief Nr. 5, Alter 9-10 Monate

Mit Riesenschritten vorwärts

In den letzten Monaten hat sich Ihr Kind vom hilflosen kleinen Säugling zum aktiven Baby entwickelt. Es möchte nun auch dabeisitzen und am Leben in der Familie teil haben. Tagsüber schläft es mittlerweile sehr viel weniger als in der ersten Zeit. Die meisten Kinder werden in diesem Alter zwar noch zweimal am Tag schlafen gelegt. Doch wenn Ihr Kind abends immer sehr schlecht einschläft, könnten Sie auch einmal ausprobieren, ob für Ihr Kind ein einzi ger Mittagsschlaf nicht ausreichend wäre.

  • Laufen lernen
  • Selber essen
  • Grenzen setzen
  • Plaudertasche oder großer Schweiger?
  • Elternzeit und/oder Beruf
  • Kinderbetreuung
  • Abschied nehmen
  • Regelmäßg zur Vorsorge: die U6

Quelle: Bayerischer Erziehungsratgeber (baer.bayern.de)


Elternbrief Nr. 6, Alter 11-12 Monate

Der erste Geburtstag – alles Gute!

Wahrscheinlich können Sie es ja selbst kaum glauben: Ihr Baby wird nun bald ein Jahr alt. Auch Ihnen als Eltern sa gen wir dazu herzlichen Glückwunsch! Hinter Ihnen liegt eine ereignisreiche, anstrengende, aber hoffentlich auch schöne Zeit. Sie haben Ihr Kind durch das erste Lebensjahr begleitet – und es ist jetzt kein Baby mehr. Es macht bereits robbend oder krab belnd die Wohnung unsicher. Es plappert munter vor sich hin. Es reagiert, wenn Sie es rufen. Es versteht schon viel und kann sich vieles merken. Und es ist neugierig auf die Welt und möchte sie lieber heute als morgen entdecken.

  • Sinnvolles Spielzeug
  • Spiele für drinnen und draußen
  • Bücher zum Angucken und Vorlesen
  • Thema Sicherheit
  • Elterngeld

Quelle: Bayerischer Erziehungsratgeber (baer.bayern.de)